
3. Technik und Ausrüstung
Um die Kreativität und den Willen, etwas Besonderes zu schaffen, auch wirklich ausnutzen zu können, dafür ist zunächst das blinde und sichere Bedienen der Technik Voraussetzung. Was hilft die schönste Bildidee, die man vielleicht nur in einem einzigen kurzen Moment verwirklichen kann, wenn man dann am Nicht-Beherrschen der Technik scheitert?
Das elementarste ist also zunächst ein prinzipielles Verständnis von der Technik der Fotografie an sich, von Blende, Verschlusszeit, ISO und deren Zusammenhang. Da darüber inzwischen wirklich hinreichend Bücher geschrieben wurden, soll hier nur auf ein online kostenlos zugängliches Werk hingewiesen werden: www.fotolehrgang.de. Der dort angebotene Leitfaden ist auch in gedruckter Form erhältlich und sollte ausreichen, um sich ein grundlegendes Verständnis von Fototechnik anzueignen.
Darüber hinaus ist der beste Lehrmeister immer noch die Erfahrung durch eigenes Ausprobieren. Möglichkeiten um verschiedene Einstellungen auszuprobieren sollten sich genug finden lassen, vom fliegenden Vogel bis zum vorbeifahrenden Auto eignet sich vieles als Motiv zum Ausprobieren.
Generell sollte man sich bei den Einstellungen nicht auf Motivautomatik-Programme der Kamera verlassen, auch wenn einige so etwas wie einen „Sportmodus“ anbieten. Die Kamera weiß nie, welches Motiv der Fotograf wie umsetzen will und errechnet nur Standard-Parameter, die zwar dafür sorgen, dass das Bild nicht gänzlichen misslingen sollte, das von einem technischen guten Sportfoto meistens aber noch weit entfernt ist.