
Radrennen: Mit einer langen Verschlusszeit von 1/40s wurde der Fahrer zu einer verwischten Silhouette. (30mm, Blende 4.5, 1/40s, ISO 400)
Foto: Benedikt Altschuh / actionpixel.de
Durch herunterregeln der ISO-Empfindlichkeit oder durch schließen der Blende wird zunächst versucht, eine Verschlusszeit zu finden, die zwar noch Verwacklungsfreie Aufnahmen Freihand oder vom (Einbein)-Stativ ermöglicht, die aber ausreichend lang ist um die bewegten Motive so mitzuziehen, dass der statische Vorder- und Hintergrund zu einem lang gezogenen Farbmatsch reduziert wird. Dann folgt man der im Idealfall möglichst parallelen Bewegungsrichtung des Motivs zum Fotografen möglichst gleichmäßig und präzise mit der Kamera und löst aus. Mehrere Auslösungen hintereinander erhöhen die Chance, ein wirklich scharfes Motiv zu bekommen. Die meisten Bildstabilisatoren in Objektiven und Gehäusen bieten eine spezielle Einstellung, die nur Verwackler senkrecht zur gleichmäßigen Bewegungsrichtung ausgleicht und so ebenfalls die Chance auf ein trotz der langen Verschlusszeit knackscharfes Motiv steigern.