
Basketball aus der Vogelperspektive: In den wenigsten Hallen gibt es "Catwalks" unter der Hallendecke, deshalb musste hier eine Remotekamera installiert werden. (23mm, Blende 2.8, 1/400s, ISO 3200)
Foto: Benedikt Altschuh / actionpixel.de
Als Position zum Fotografieren bietet sich im Prinzip die gesamte Stirnseite des Spielfeldes an, je nach Nähe zum Korb sind aber unterschiedliche Brennweitenbereiche sinnvoll. Während man in den Spielfeldecken eher mit einer mittleren Telebrennweite von 70-200mm zum Erfolg kommt, braucht man direkt unter dem Korb einen deutlich weiteren Blickwinkel, ein Objektiv mit 24-70mm Brennweite kann hier ideal sein um die hohen Sprünge der langen Jungs und Mädels in ihrer Gesamtheit abzulichten. Je näher dran man ist und je kürzer die Brennweite, desto spektakulärer wirken natürlich gerade Sprünge am Korb. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass damit auch immer mehr von der Sporthalle im Hintergrund zu sehen ist, was in großen Bundesliga-Arenen mit strahlenden Scheinwerfern vor dunklen, hohen Tribünenrängen die Wirkung des Bildes noch verstärken kann, in kleinen kahlen Schulturnhallen ohne Zuschauer aber oft sehr ernüchternd aussieht. Um Aktionen unter dem Korb auf der anderen Seite abzulichten braucht es deutlich mehr Brennweite, 300mm sollten aber reichen. Sollte man es mit besonders schlechter Beleuchtung zu tun haben und mit 2.8er Zooms nicht mehr zu Rande kommen, was besonders in den niedrigeren Ligen oft vorkommt, dann ist das 85mm 1.8 als lichtstarker Allrounder empfehlenswert. Mit ihm kann man Richtung Spielfeldecke sitzend sowohl Aktionen unter dem Korb wie auch nahe Zweikämpfe formatfüllend auf den Sensor bannen kann.