5. Sportarten im Detail
5.3. Das Amerikanische: Basketball
Wieder eine Hallensportart, wieder sehr schnell – welche Anforderungen das an unser Equipment stellt dürfte damit bereits geklärt sein: Lichtstarke Optiken, hohe ISO-Empfindlichkeit und besondere Anforderungen an den Autofokus und unser Zielvermögen. Im Gegensatz zu Handball und Fußball aber eine Sportart, bei der nicht alles auf ein Tor, sondern auf einen Korb in 3,05 Meter Höhe zuläuft. Besonders der Abschluss also, ein Dunk, Korbleger oder die Sprünge zum Rebound, sind alles Aktionen, die in die senkrechte ausgeführt werden, bevorzugt von Personen die dank ihrer Körpergröße an sich schon jedes Hochformat sprengen. Besonders also für die ohnehin meist spektakulärsten Aktionen unter dem Korb ist also das Hochformat oft die bessere Wahl. Querformat eignet sich dagegen besonders für Zweikämpfe entlang der Freiwurflinie, bei denen der Angreifer oft versucht Richtung Korb nach innen zu ziehen und vom Gegenspieler geblockt wird.
Basketball aus der Vogelperspektive: In den wenigsten Hallen gibt es "Catwalks" unter der Hallendecke, deshalb musste hier eine Remotekamera installiert werden. (23mm, Blende 2.8, 1/400s, ISO 3200)
Foto: Benedikt Altschuh / actionpixel.de
Wie weit man vom Spielfeldrand entfernt sitzen kann bestimmen in erster Linie Bauart des Feldes und vor allem die Schiedsrichter, die immer wieder zwischen Spielfeld und Bande laufen und dabei nicht über Fotografen und deren Ausrüstung stolpern wollen. Im eigenen Interesse sollte man sich also an deren Anweisungen halten, denn als Fotograf in irgendeiner Weise Einfluss auf das Spielgeschehen zu nehmen ist das peinlichste und unangenehmste, das einem passieren kann. Von eventuellen weiteren Konsequenzen ganz abgesehen.
Je näher man übrigens am Korb sitzt, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, dass einmal ein Spieler zur Rettung eines Balls über das Ziel, spricht die Spielfeldgrenze, hinausschießt und gegen oder über die Bande fliegt. Auch um in solchen Fällen sowohl den Spieler wie das eigene Equipment nicht übermäßig zu gefährden ist es deshalb ratsam, mit möglichst kleiner Ausrüstung auf möglichst kleinem Raum auszukommen.


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