5. Sportarten im Detail
5.5. Die Schnellen: Volleyball

Dieser erfolglose Block des Spielers in weiß wurde von der Tribüne aufgenommen, damit sein Gesicht nicht von der Netzkante verdeckt wird. Nichtmal die sehr kurze Verschlusszeit von 1/1250s konnte den Ball vollständig einfrieren, die leichte Dynamik schadet dem Bild aber nicht. (200mm, Blende 2.0, 1/1250s, ISO 800)
Foto: Benedikt Altschuh / actionpixel.de
Wie immer gehört das Spielgerät, hier also der Volleyball, einfach mit auf das Bild, auch wenn das gerade bei dieser Sportart nicht immer einfach ist. Der Ball befindet sich nur einen kurzen Augenblick in der Nähe des Spielers, und genau diesen Moment gilt es durch gutes Timing zu erwischen. Selbst Kameras mit einer Bildfolge von 8 oder 10 fps erzielen hier nur Glückstreffer, das gezielte Abdrücken im rechten Moment liefert nach kurzer Eingewöhnung viel sicherere Ergebnisse.

Ein Beachvolleyballer hechtet nach dem Ball. Solche Situationen lassen sich am besten von der Spielfeldmitte ablichten, von der aus man außerdem einen idealen Blick auf beide Spielfeldhälften hat. (125mm, Blende 3.2, 1/3200s, ISO 200)
Foto: Benedikt Altschuh / actionpixel.de
Beim Beachvolleyball erlebt man dank des „weichen“ Spielfeldes und der nur zwei Spieler pro Team sehr oft spektakuläre Sprünge nach dem Ball, aufgewirbelter Sand unterstreicht die Action. In welche Richtung der Spieler dabei springen muss ist eine Glücksfrage, neben dem Netz sitzend ist die Chance für solche Motive allerdings nicht schlecht. Von dort aus hat man eine niedrige Perspektive und kann auf beiden Seiten auf einen entsprechenden Moment hoffen. Die Spezialitäten von Licht und Schatten bei Volleyball an der prallen Sonne sollte man sich übrigens nicht entgehen lassen!


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